Krisenmanagement mit KapaMonitor

Symboldbild zum Krisenmanagement in einem Notfallkrankenhaus
Symbolbild

Was ist eigentlich Krisenmanagement?

Unter dem Begriff Krisenmanagement versteht man im Wesentlichen den systematischen Umgang mit einer Krisensituation. Hierbei gibt es in den verschiedensten Bereichen Krisensituationen. Sei es bei Unternehmen, Staaten oder selbst Privatpersonen. Im Fall von KapaMonitor steht die Auseinandersetzung mit außergewöhnlichen Krisen im Vordergrund. Solche Krisen können zum Beispiel Überschwemmungen, Waldbrände oder die aktuelle Covid-19 Pandemie sein. Der Sinn des Krisenmanagements besteht darin, auf eine potenzielle Krise gut vorbereitet zu sein, jedoch auch im Verlauf einer Krise eine ausreichende Versorgung sicherstellen zu können.

Wer ist für das Krisenmanagement in Deutschland zuständig?

Laut dem Bundesministerium des Inneren liegt in Deutschland das Krisenmanagement im Verantwortungsbereich der Bundesländer. Dies bedeutet, dass der Bund im Wesentlichen beratende, koordinierende und unterstützende Funktionen übernimmt. Diese Unterstützungsleistungen des Bundes werden beispielsweise durch die Bundespolizei, das Bundeskriminalamt, dem technischem Hilfswerk oder auch dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zur Verfügung gestellt.

Zur Vorbereitung verschiedener Krisensituationen haben alle Resorts sogenannte Krisenstäbe vorbereitet. Zudem tagt zur Gewährleistung eines erfolgreichen Krisenmanagements regelmäßig ein Arbeitskreis des Bundesministeriums des Inneren (BMI). Dies soll bei unterschiedlichsten Gefährdungslagen dafür sorgen, dass staatliche Hilfsmaßnahmen angemessen eingesetzt werden. Im Rahmen dessen wurde beispielsweise vorsorglich ein Krisenstab für die Bedrohung durch eine Pandemie gemeinsam mit dem Bundesgesundheitsministerium gegründet.

Welche Themenfelder deckt das Krisenmanagement ab?

Im Rahmen eines geeigneten Krisenmanagements steht die Reduzierung möglicher Sach- und Personenschäden im Vordergrund. Dies wird abhängig von der Art der vorliegenden Krisensituation, durch die Befolgung vorher erstellter Notfallpläne erreicht. Teil solcher Notfallpläne kann zum Beispiel der Aufbau einer Notfall Kommunikation, das Einrichten gemeinsamer Lagerzentren oder auch die Versorgungssicherstellung mit verschiedenen Ressourcen sein. Neben diesen Themenfeldern, welche im akuten Krisenfall durch das Krisenmanagement der Länder adressiert werden, versteht man unter dem Begriff Krisenmanagement auch die Vorbereitung auf eine solche Krisenlage. Diese Vorbereitungen werden beispielsweise durch sogenannte Ernstfallübungen regelmäßig auf ihre Belastbarkeit geprüft.

Wie kann KapaMonitor helfen?

KapaMonitor hat sich zum Ziel gesetzt, eine unterstützende Funktion im Krisenmanagement anzubieten. Dadurch, dass mit der Hilfe von KapaMonitor Krisenstäbe unkompliziert auf eine Reihe von Angeboten aus der Wirtschaft zugreifen kann, wird die Versorgung mit essenziellen Ressourcen schnell hergestellt. Bedingt durch die aktuelle Covid-19 Lage, liegt momentan der Fokus von KapaMonitor auf der Unterstützung des Krisenmanagements mit medizinischen Engpassressourcen. Bereits heute können durch das Engagement des KapaMonitor-Teams, von Krisenstäben nachgefragte Ressourcen mit uns vorliegenden Angeboten unterschiedlichster Partner befriedigt werden. Sobald die Anwendung KapaMonitor vollumfänglich nutzbar ist, kann durch die Anwendung eine Entlastung des Krisenmanagements erzielt werden. Diese trägt maßgeblich zur Zeitersparnis im Beschaffungsprozess bei. Außerdem können durch KapaMonitor auch Produktions- sowie andersförmige Kapazitäten erschlossen werden. So kann das Erreichen eines Auslastungslimits verschiedener Kapazitäten verhindert werden. 

Was sollte man über die Katastrophenhilfe in Deutschland wissen?

In Deutschland und Europa profitiert die stattliche Katastrophen- und Krisenhilfe durch eine große Anzahl an freiwilligen Helfern. Diese engagieren sich auf verschiedene Art und Weise und leisten somit einen großen Beitrag. In Deutschland wird das Krisenmanagement, sowie die verschiedenen Krisenstäbe, durch Institutionen wie die freiwilligen Feuerwehren, das THW oder auch private Institutionen unterstützt.

Laut dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, kann der Katastrophenschutz bzw. das Krisenmanagement nur funktionieren, wenn viele freiwillige Helfer zusätzlich zu den staatlichen Organisationen den Schutz der Bevölkerung sicherstellen. Wenn Sie sich in diesem Zusammenhang für ein Engagement im Ehrenamt interessieren, empfehlen wir Ihnen die Seite des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe für weiterführende Informationen.